Sonntag, August 17, 2008

Sunday, 2008-08-17 - Erste Eindrücke...

Vor einer Woche war ich das erste Mal in Washington DC. Wir hatten ein Treffen mit meiner Au Pair-Gruppe und unserem LCC, unsre Betreuerin während unserem Jahr hier. Wir sind zu Madame Taussauds gegangen. War zwar schon witzig, aber es war nur ein ziemlich kleines Wachsfigurenkabinett... Danach bin ich mit zwei anderen Au Pairs durch halb Washington gelaufen. Wir waren fast 3 Stunden in praller Sonne unterwegs!!! Man wir waren fertig! Und hungrig!!! Gegessen haben wir dann ind er Union Station. Das ist der Hauptbahnhof in DC. Ich habe noch nie so einen Bahnhof gesehen. Der glich eher einem Schloss.

vs.

Am letzten Donnerstag waren wir, meine Gastfamily und ich, auf meinem ersten Baseballspiel: New Yorker Mets gegen Washington DCs Nationals. Da unser Team noch sehr neu ist haben wir natürlich haushoch verloren, aber egal! Das Spiel selbst ist ehrlich gesagt sehr sehr langweilig! Die meisten Leute konzentrieren sich auch gar nicht aufs Spiel, sondern kommen eher wegen dem ganzen Drumherum. In der Pause machen dann nämlich zum Beispiel die Präsidenten ein Wettrennen :).

Tuesday, 2008-08-17 - Idylle

Idylle

Irgendwo rauscht Wasser und in der Ferne höre ich ein Motorboot, wahrscheinlich ein Fischer, der gerade müde von einer hoffentlich erfolgreichen Nacht heimkommt. Ein leichter Wind bewegt die Freiheitverkündende amerikanische Flagge, die am Ende eines Steges in die Höhe ragt. Das leise Plätschern der Brandung am Strand wirkt beruhigend und erfrischend zugleich. Ich sitze auf der gemütlichen Schaukel auf der Veranda und genieße den Morgen, genieße Gottes wunderbare Schöpfung.

Dies ist mein erster Morgen in Oxford, Maryland. Hier haben die Eltern meiner Gastmum ein wunderschönes Haus mit eigenm Strand und wir sind für ein paar Tage hier zu Besuch. Das gesamte Städtchen ist noch im altamerikanischen Stil erbaut. Das Mary Mot, Grandma, Innenarchitektin ist, merkt man sofort. Das Haus ist wunderschön eingerichtet. Es gleicht eher einem kleinen Schloß, als einem Ferienhaus. Ich bewohne das winzige Gästehaus mit riesigem Bett, einer kleinen Kochnische und einem tollen Bad. Alles natürlich wunderschön eingerichtet. Die Zeit hier ist eher ein Urlaub für mich. Da die älteren der Kinder (auch die Familie von Jill, der Schwester meiner Gastmum Jen, ist da) den Tag über Segelunterricht haben und ja auch die Großeltern und Eltern da sind, habe ich recht wenig zu tun. Überhaupt ist die Zeit hier auch sehr lustig und schön. Abends spielen Alt und Jung, Groß und Klein im ganzen Haus gemeinsam Sardines, eine Art Verstecken, und tagsüber spiele ich auf dem uralten Klavier im Haus Stücke aus „Phantom der Oper“ und Jill singt dazu. Am letzten Tag wollte Dick, Grandpa und ehemaliger FBI-Agent, mich nicht gehen lassen, bevor ich nicht noch sein Lieblingsstück gespielt habe :) .